Sonderschau zeigt Zürcher Wagner-Sammlung von Armin Trösch

Ausgewählte Teile der Zürcher Wagner-Sammlung von Armin Trösch sind ab 10. Oktober 2026 in den Richard-Wagner-Stätten Graupa zu sehen. Gezeigt werden unter anderem der Erstdruck des Klavierauszugs von Wagners Oper „Rienzi“ (C.F. Meser, Dresden, 1844), fünf originale handschriftliche Briefe, zahlreiche Erstausgaben sowie ein Reisekoffer von Richard Wagner, den der Komponist vermutlich nach der gescheiterten Revolution 1849 auf der Flucht von Dresden in sein Exil nach Zürich mitgenommen hatte.

Über 150 Jahre war der Lederkoffer im Besitz der Familie Wille. Dr. Jürg Wille übergab das Reiseuntensil an Armin Trösch, der in einem Grußwort schrieb: „Es ist mir eine große Freude, dass meine Sammlung als Schenkung bei den Richard-Wagner-Stätten Graupa angekommen ist. Sozusagen ist damit Richard Wagners Koffer aus Zürich wieder zurück in Sachsen.“

Die Sammlung von Armin Trösch, Ehrenpräsident der Schweizerischen Wagner-Gesellschaft, war vor knapp einem Jahr im Beisein von Wagners Urenkelin Dagny Beidler an die Große Kreisstadt Pirna überreicht worden. Durch Vermittlung des Produzenten und Regisseurs Jens Neubert, Syquali Crossmedia AG, Zürich, und mit Unterstützung der BAREVA Stiftung gelangten die 500 Artefakte und Bücher in die Richard-Wagner-Stätten Graupa.

Die Sammlung wird bis zum 31. Januar 2027 in einer Kabinettausstellung im Lohengrinhaus gezeigt. Die Sonderschau ist im Museumseintritt inbegriffen.

(Textquelle: KTP, Bildquelle: Richard-Wagners-Reisekoffer-(C)-RX)