„Ein (musikalischer) Sommernachtstraum“ nach William Shakespeare zur Musik von Felix Mendelssohn feiert Premiere in Graupa mit einer Überraschung für weiß gekleidete Gäste.

Die Inszenierung „Ein (musikalischer) Sommernachtraum“ wird am 16. Mai 2026 vor dem Jagdschloss Graupa erstmals aufgeführt und tags darauf wiederholt. Unterstützt von der Elbland Philharmonie spielt ein Ensemble der Landesbühnen Sachsen die beliebte Komödie von William Shakespeare zur Musik von Felix Mendelssohn. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Tabu Wagner? Jüdische Perspektiven“ im TACHELES-Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026.

Die Story

Fünf Liebespaare stehen im Zentrum dieses phantastisch-erotischen Albtraums, in dem es um die Wandelbarkeit von Gefühlen geht, darum, wie schnell Liebe umschlagen kann in Abscheu oder gar Hass – mit den entsprechenden Folgen. Theseus, der Herzog von Athen, und Hippolyta, die Königin der Amazonen, möchten heiraten. Für ihre Hochzeit, zu der Mendelssohns berühmter Hochzeitsmarsch erklingen wird, bereiten Handwerker ein Theaterstück vor, das sich um das tragische antike Liebespaar Pyramus und Thisbe dreht. Das Drama proben Handwerker im Wald bei Athen, wo es allerdings nicht immer mit rechten Dingen zugeht, da hier Oberon und Titania regieren, das Königspaar der Elfen. Und besonders wenn sich das königliche Paar im Streit befindet und der Troll Puck entsprechend sein Unwesen treibt, ist es regelrecht gefährlich, sich in diesem Wald aufzuhalten. Das müssen Hermia und Lysander erfahren, die um ihrer Liebe Willen aus Athen in den Wald fliehen, gefolgt von Demetrius und Helena – ebenfalls auf der Suche nach dem Liebesglück …

Die Musik

Felix Mendelssohns Musik zum „Sommernachtstraum“ entstand in zwei Etappen. Bereits in der Ouvertüre von 1826 ist die Welt der Elfen um Oberon, Titania und Puck, die der Handwerker und der
liebenden Paare angelegt, über die Robert Schumann in der 1834 von ihm in Leipzig mitgegründeten „Neuen Zeitschrift für Musik“ schrieb: „Die Blüte der Jugend liegt ausgegossen wie kaum über ein anderes Werk des Komponisten.“ Die Schauspielmusik Mendelssohns, 17 Jahre später entstanden, schließt nahtlos an dessen Jugendkomposition an.

Ganz in Weiß

Eine besondere Überraschung erwartet Premierengäste, die sich nach der gewünschten Kleiderordnung des Abends richten: Wer Lust hat, im Sinne einer „White Garden Party“ passend zur
Inszenierung weiß gekleidet zu den Vorstellungen zu erscheinen, erhält an der Abendkasse einen Gutschein für eine Führung hinter die Kulissen der Felsenbühne Rathen.

Regenvariante

Für etwaige Frühlingsschauer gibt es auch eine Schlechtwettervariante: Falls es regnet, werden die Veranstaltungen in den Saal des Jagdschlosses verlegt. Sollten mehr Tickets verkauft worden sein als Plätze im Saal verfügbar sind, behalten alle Tickets mit einer Schlechtwetter-Garantie ihre Gültigkeit.
Tickets ohne diese Garantie können dann erstattet werden, wenn die Platzkapazität erreicht ist.

Was: „Ein (musikalischer) Sommernachtsraum“
Wer: Landesbühnen Sachsen & Elbland Philharmonie Sachsen
Wann: Samstag, 16. Mai 2026, 19:30 (Einlass: 18:30 Uhr)
Sonntag, 17. Mai 2026, 17:00 Uhr (Einlass: 16:00 Uhr)
Wo: Jagdschloss Graupa, Innenhof (bei Regen im Festsaal)
Preis mit Schlechtwetter-Garantie: 28 Euro (ermäßigt: 24 Euro, Abendkasse zzgl. 2 Euro)
Preis ohne Schlechtwetter-Garantie: 26 Euro (ermäßigt: 22 Euro, Abendkasse zzgl. 2 Euro)

(Textquelle: KTP, Bildquelle: Ein (musikalischer) Sommernachtstraum_Steffen Wollmerstädt_web)